"Der Elefant" (D 2002, 94
min.,16:9, Stereo)
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Erstausstrahlung TV-Serienstart |
14. Oktober 2002, 20.15, SAT.1 |
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Synopsis |
Seinen Spitznamen "Der Elefant" verdankt Hauptkommissar Matthias Steiner seinem Gedächtnis, das dem der Dickhäuter Konkurrenz macht. Steiner leitet das DUT, das Dezernat für ungeklärte Tötungsdelikte. Ein Zufall führt ihn zu Familie Leschkov, deren Tochter Britta sechs Jahre zuvor an einer Vergiftung starb. Als Steiner die Akte noch einmal unter die Lupe nimmt, beginnt er an der Unfalltheorie zu zweifeln. |
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Pressestimmen |
Lebendig gespielter Krimi mit Tiefgang TV Movie Origineller Nervenkitzel - der Krimi überzeugt mit einem sympathischen Helden, zügigem Tempo und eigenwilligem Schnitt TV Spielfilm Tagestipp: Packender plot, charismatische Darsteller, psychologisch dicht TV Today Fesselnd-realistische Krimiunterhaltung Super TV
![]() ![]() Gelungener Pilotfilm zu einer (möglichen) neuen Krimireihe um einen hundertprozentigen Ermittler. Freie Presse Chemnitz Stimmiger Stoff mit Tiefgang, ausgestattet mit einer überzeugenden Schauspieler-Truppe (...) virtuos und fantasievoll inszeniert von Lutz Konermann ("Eine fast perfekte Liebe"). K.W., Kölner Stadtanzeiger, Stuttgarter Zeitung Ein sympathischer, ungewöhnlicher Ermittler löst seinen ersten Fall für SAT.1 - Seit Agatha Christies "Elephants can remember" kennen Krimifreunde diese Tugend der Dickhäuter. Und SAT.1 macht sie zur unverkennbaren Eigenart eines neuen Ermittlers, der Chancen auf einen festen Sendeplatz haben dürfte. Die Auftakt-Story (von Lutz Konermann) ist geballtes Schicksal: Vor Jahren starb ein kleines Mädchen an einer Überdosis Rattengift. Die Diagnose "Unfalltod", sie erscheint Hauptkommissar Steiner, der den Fall damals vorzeitig abgeben musste, dubioser denn je. Seltsam nur, dass die Eltern des Kindes nicht das geringste Interesse an der Wiederaufnahme des Falls haben... Ein starker Auftakt - auch weil der Krimi sich Zeit lässt, weil er atmet. Dieser Elefant, er wäre ein schönes Gegengewicht zu den polierten Helden seiner Zunft, die Action durchpeitschen, wo das ruhige Nachdenken sich gelegentlich lohnte. Lars L. von der Gönna, Westdeutsche Allgemeine
![]() ![]() Selten, dass aus dem vorgestanzten Krimipersonal (Einzelgänger-Kommissar, verlässliche Kollegen, Nörgel-Chefin) noch ein solcher Spitzenkrimi entstehen kann. "Der Elefant - Mord verjährt nie" (Regie: Lutz Konermann, SAT.1) eröffnet ein makabres Ressort für unaufgeklärte Fälle, einen Grübelwinkel für Pathologen und Spezialisten mit Elefantengedächtnis. Kommissar Steiner (lakonisch und frei von Action-Hektik: Thomas Sarbacher) gerät durch ein Kind auf die Spur einer seltsamen Parallele: Die Schwester des Mädchens starb vor Jahren an einem Rattengift-Unfall. Dass es Mord war, setzt Steiner in einem Psycho-Puzzle zusammen - und kombiniert behutsam ein überraschendes Generations-Mosaik. Ein introvertierter Denk-Krimi mit verständnisvoller Einführung. Abendzeitung München
![]() ![]() Mission des Melancholikers - Als das Farbfernsehen erfunden wurde, war das ein Schlag fürs Krimi-Genre. Nicht länger konnte man mit der Betonung von Schwarz-Weiß-Kontrasten das Augenmerk aufs Entscheidende verengen, vielmehr wurde nun ein Blumenstrauß praller Eindrücke gereicht. Viele haben in ihren Filmen daraufhin das Leben viel bunter gemacht, als es ist, und deshalb wirkt es wohltuend, wenn sich der 90-Minüter "Der Elefant" weitgehend der Farben entledigt. Gute Schwarz-Weiß-Filme haben meist einen einsamen Helden. Im Mittelpunkt steht hier der Kölner Hauptkommissar Matthias Steiner (Thomas Sarbacher), der ein gutes Gedächtnis und große Ohren hat (daher sein Spitzname "Elefant"). Er denkt oft an den 18. Mai 1996, als seine Frau, eine junge Polizistin, erschossen wurde. Seitdem ist dem Melancholiker nur der Job geblieben. Der führt ihn zu einer entlaufenen Sechsjährigen, die er ins Elternhaus zurückbringt. Steiner erinnert sich, daß er vor sechs Jahren schon einmal bei der Familie war - damals lag ein Kind tot auf der Couch. Nun ordnet er die Exhumierung an - und prompt erweist sich der Tod der Kleinen als Mord. Doch ein Täter kann nicht ermittelt werden. Regisseur Lutz Konermann hat den Mut zu langem Atem: Kein Haudrauf, keine Hektik. Die Action ist nur aus den Gesichtern der Akteure herauszulesen. Man muß schon aufs Senderlogo schauen, um sich zu vergewissern, daß hier SAT.1 sendet, und zwar einen "Backdoor-Piloten", der im Erfolgsfall Serie werden könnte, wobei er sich fast durchgängig der üblichen Kommerzsender-Dramaturgie verweigert. Hans Hoff, Süddeutsche Zeitung ![]() ![]() Meisterhaft und kompromisslos - So richtig Spaß hatte uns das SAT.1-Spiel "Happy oder End?" zuletzt nicht mehr gemacht. (...) Zumindest bis gestern. Erneut zeigte SAT.1 einen Pilotfilm, erneut wollte der Sender von seinen Zuschauern wissen, ob das Werk in Serie gehen soll. Und darauf kann man streng genommen nur mit einem ganz klaren Ja antworten: Verglichen mit den eher gut gemeinten Versuchen der Vorwoche war "Der Elefant" Fernsehen von einem anderen Stern - bei der Kameraführung angefangen über die Musik bis hin zum Spiel der Akteure. "Der Elefant", so wird Hauptkommissar Steiner wegen seines erstaunlichen Gedächtnisses genannt. Mit seinen beiden Kollegen untersucht er ungelöste Kriminalfälle - eine Aufgabe, der er sich voll und ganz und ohne Kompromisse widmet. Auch der Mord an seiner schwangeren Frau blieb ungeklärt und somit ungesühnt. Das treibt ihn an - und verleiht ihm etwas Düsteres. Bei seinem ersten TV-Auftritt ging es um ein kleines Mädchen, das vor sechs Jahren angeblich einem Unfall zum Opfer fiel. Steiner will sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden geben und stellt fest: Es war ein kaltblütiger Giftmord. Bis zur absehbaren Lösung des Falles dauerte es zwar noch eine ganze Weile, doch das machte nichts: Schliesslich hatte Regisseur Lutz Konermann eine wundervoll dichte Atmosphäre geschaffen - und mit Thomas Sarbacher einen glänzenden Hauptdarsteller gewonnen. Wie der "Elefant" alte Wunden (auch seine eigenen) aufreißt, nach der Wahrheit bohrt und damit auch dann nicht aufhören kann und aufhören will, wenn der Schmerz ihn zu überwältigen droht, das war meisterhaft gespielt. "Der Elefant" in Serie? Wir sind gespannt - auch darauf, ob das hohe Niveau gegebenenfalls gehalten werden kann. Marcus Bäcker, Kölner Stadt-Anzeiger ![]() ![]() Im Gegensatz zu so manchem Machwerk der Testreihe "Happy odser End?" auf SAT.1 erwies sich dieser Krimi als echtes Juwel! Ein unglaublich intensiver Thomas Sarbacher führte eine glänzende Schauspielriege ohne Ausfälle durch eine eindringlich erzählte und bis zum Ende spannende Geschichte! Viele leise Töne, aber packend! TZ, München Die Hauptrolle wurde Thomas Sarbacher auf den Leib geschrieben. Von Lutz Konermann brillant in kalten Farben und Bildern inszeniert, ragt "Der Elefant" aus den Kandidaten heraus. Stefan Niggemeier, Frankfurter Allgemeine
![]() ![]() Wäre an dieser Stelle, neuestem Usus folgend, eine Wahlempfehlung gefragt, dann gölte sie dem Kriminalstoff "Der Elefant - Mord verjährt nie", dem mit Abstand ambitioniertesten Angebot des Fünferpacks. Regisseur Lutz Konermann schildert in konzentrierten Bildern die späte Aufklärung eines bereits ad acta gelegten Todesfalles, wobei die Spannung nicht aus aufgesetzten Effekten, sondern aus der intensiven Beschäftigung mit den Psychen von Tätern und Opfern entsteht. Harald Keller, Frankfurter Rundschau Bitte bald in Serie - Ein Krimi, der gar kein richtiger Krimi ist, aber mehr als viele andere Krimis hat. Das Drama einer Familie, die an einem verdrängten Geheimnis zerbricht - weil ein Ermittler keine Ruhe gibt. Ein Ermittler von ganz eigener Art.(...) Regisseur Lutz Konermann frisiert nicht visuell herum, sondern vertraut ganz der Kraft der Tragödie und den erstklassigen Darstellern. So entstand ein stiller, eindringlicher, menschlich warmer Krimi. Lasst Steiner bald in Serie gehen! N. Wehrstedt, Leipziger Volkszeitung
![]() ![]() Abseits vom Klischee - Elefanten, so heißt es, vergessen nie. Wer ihnen Böses zugefügt hat, muß noch Jahre später mit ihrer Rache rechnen. Weil sein phänomenales Gedächtnis dem der dünnhäutigen Dickhäuter gleicht, trägt auch der Hauptermittler dieses SAT.1-Pilotfilms für einen Serieneinstieg den Spitznamen "Elefant". Im Testfilm leitet er ein Dezernat für lange zurückliegende Fälle, die nicht verjähren. Sein erster Fall, der je nach Abstimmung des Publikums hoffentlich in eine ganze Serie münden wird, war nicht nur aus bestem Garn gesponnen, er wurde auch lebendig und fantasievoll erzählt. Dass die zu Schiedsrichtern aufgerufenen Zuschauer gegen die Fortsetzung stimmen könnten, braucht der Sender nach diesem Auftakt nicht zu fürchten. Zum fesselnden Stoff gesellten sich Lutz Konermanns souveräne Regie und die zu jeder Rolle exakt passenden, überzeugenden Darsteller. Der von Thomas Sarbacher gespielte Ermittler mit dem Elefantenhirn ist eine Mischung aus Kommissar Maigret und Pater Brown. Er geht mit der Menschenkenntnis des einen, dem Scharfsinn des anderen vor. Mit diesen Eigenschaften und einem Gesicht, das sämtliche mimischen Facetten von lebhaft bis düster und von unbefangen bis kalt lächelnd-ungerührt beherrscht, muss er dem Publikum auf Anhieb als idealer Mordaufklärer erscheinen. (...) Man darf also hoffen, dass es weitergeht mit diesem sympathischen Ermittler und seinen Helfern (Katharina Abt und Niels Bruno Schmidt), zumal das Fernsehen den anspruchsvollen und vor allem originellen Krimi dringend nötig hat. Christa Kroha, Stuttgarter Zeitung |
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Team |
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Drehbuch: Lutz Konermann |
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Cast |
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Hauptkommissar Matthias
Steiner: Thomas Sarbacher u.v.a. |
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